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Tucholsky

“Die Satire eines charaktervollen Künstlers, der um des Guten willen kämpft, verdient also nicht diese bürgerliche Nichtachtung und das empörte Fauchen, mit dem hierzulande diese Kunst abgetan wird.”

“Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.”

“Was darf die Satire?

Alles.”

“Man muss einfach lieben, was man tut. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.”

Max Dax

Wie alles hat auch ein Umzug mehrere Seiten.

Buchstäblich: Die Crux der Schlepperei auf der einen und die Freude, Vergessenes wieder zu entdecken, auf der anderen Seite. Ersteres kann man sportlich sehen und, bei der großen Hilfe, die mir zuteil wurde, bin ich meiner Helferschar einfach nur dankbar. Und ebenso dankbar bin ich dafür, dass sich – wenn man einen Umzug als Gezeitenwende betrachten mag – einiges an literarischem Strandgut im Sand meiner Umzugsebbe wieder fand.

Vieles davon befand sich schon nicht mehr in meiner Wahrnehmung. Unter anderem bin ich ich auf ein Buch gestoßen, das ich an dieser Stelle empfehlen möchte: Max Dax’ “30 Gespräche”.
Max Dax
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The Simpsons watching me taking a picture of The Simpsons watching me… #noflash #nofilter #simpsons #me #recursive #wp


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Brüssel, 22.03.2016

Und wieder schlagen Terroristen zu und hinterlassen Ratlosigkeit. Erzeugen die etwas abstrakte und sehr persönliche Angst, dass Menschen, die ich kenne, von dem Anschlag getroffen wurden oder in einem zukünftigen getroffen werden. Angst, vor dem was nun geschehen wird. Wie es ein Freund von mir, der sich häufiger und auch heute in Brüssel aufhält, ausdrückt: “Vor allem weiß ich nicht, wo vor man mehr Angst haben sollte. Vor dem was passiert. Oder vor der Reaktion darauf.”

Und ich sitze hier im Büro und merke, wie schwer es mir fällt, das Attentat nicht an mich heran kommen zu lassen. Mich nicht von dem, was einige Idioten in ihrem Wahn für andere beschlossen haben, beeinflussen zu lassen.
Und wie schwer es mir fällt, nicht in Ressentiments auf der einen und Stumpfsinn auf der anderen Seite zu verfallen.
Scheiß Gratwanderung.

Zur Zeit ist es noch völlig unklar, wer hinter den Bomben in Brüssel steckt. Und unabhängig davon möchte ich mich auch nicht davon beeinflussen lassen, wer die Attentäter waren.
Denn das sollte für uns keine Rolle spielen. Wir haben in Europa Gesetze, die gilt es einzuhalten und nach denen sind Täter zu verurteilen.
Nach härteren Gesetzen zu rufen oder durch Angst gesteuert rassistische Auslese zu betreiben, wird uns nichts bringen.

Denn, bei all dem, was derzeit noch unklar ist, etwas das ist klar und daran halte ich (auch mich) fest: Wir dürfen uns nicht durch Angst leiten lassen – niemals.

Aktuelle Infos zu der Lage in Brüssel finden sich hier.
Wer sich vergewissern möchte, dass Freunde und Bekannte, mit denen man auf Facebook connected ist und die sich ggf. derzeit in Brüssel befinden, kann dies hier tun.

Requiem pour un con

Vor 25 Jahren verstarb mit Serge Gainsbourg einer von denen, die sich gut in der heutigen, seltsamen und überdrehten Zeit machen würden.

Und ich schätze, er hätte die Würdigung mittels seines ihm eigenen Songs “Requiem pour un con”, geschätzt.