Archive for April, 2006


Hell yeah! Klasse, was die Jungs in Hamburg veranstalten.

Bekomme ich doch eben den dezenten Hinweis, auf Spiegel Online diesen Artikel zu checken und dazu gibt’s dann noch eine hervorragende Fotostrecke von Hannes.

Weiter so!

Nontemporary Music

Habt Ihr auch schon festgestellt, dass man mit (oder manchmal auch im, hehe) zunehmendem Alter weniger für aktuelle, als eher für zeitlose Musik zu haben ist?

Mir schon und dementsprechend hier meine aktuellen nontemporary Tipps:

# The Daktaris – Soul Explosion

Heftige Mischung aus Funk, Soul, Afrobeat.
Auflegen, hinsetzen, hören, sich tragen lassen und entspannen. Nach Jahren endlich wiederveröffentlicht und aus dem derzeit besten Hause für authentischen Nonretrosoul erhältlich. Und an dieser Stelle ein “Danke” an Q, der mir dieses Kleinod vor einiger Zeit vorstellte, sowie ein nicht minder fettes “Gracias” an den Jercster für mein Exemplar.

Aus gleichem Hause eine aktuellere Veröffentlichung:
# The Budos Band

Hier verweise ich einfach mal auf Qs Review bei hamburgfunk, denn besser könnte ich kaum ausdrücken, was mein Compadre dort beschrieben hat.

Schlussendlich dann noch ein Tipp aus Afrika, genauer Äthiopien:
# Ethiopian Modern Instrumental Hits

Um ganz präzise zu sein, geht es mir hier um Mulatu Astatqe, dessen Musik ich durch “Broken Flowers” kennengelernt habe. Zum Cruisen hervorragend, oder aber, um Daan zu zitieren: “Das ist Musik zum Rotweintrinken.”
Soulful bis zum gehtnichtmehr. Killt mich. Ich kapiere den Sound nicht, will das aber auch tunlichst vermeiden, da er für mich umso mehr fühlbar wiegt. Deepest aber cutless, das.
Nur leider anscheinend überall vergriffen, also viel Erfolg beim Diggen.

Nun, eigentlich ja, aber auch nein. Halt irgendwie schon, aber auch nicht. Oder zwischen ‘argl.’ und ‘Hehe’.

Gründonnerstag ist ja nun ein wenig her, aber ich wollte mich an dieser Stelle bei meinem Nachbarn bedanken, der vor meinem Schlafzimmer einen wunderschönen Bierpavillon a la im Hof positionierte, dieser war aber auch dringend notwendig, da sich anscheinend alle Kölner, die über Ostern zu Hause blieben, ebendort versammelten und, na, ja, bei unserem tollen Frühjahrswetter hätte das in einer Epidemie enden können. Auch schön war die Boxenarmada, die sich unter dem Pavillon verbarg, ich vermute, die hatte er sich bei Bootsy ausgeliehen. Auf jeden Fall hat’s gereicht, mich nicht in den Schlaf zu bringen. Als ich dann endlich in Morpheus Armen lag, kam dann noch ein Anruf von ‘nem Kollegen, ein Backupserver sei ausgefallen, argl.

Na ja, ich hab’s überlebt und konnte dann karfreitags mit einem alten Freund im “L” darüber reden, was mit Freundschaften passiert, wenn Männer mit Frauen zusammen ziehen.

Samstag dann im boogaloo aufgelegt, war nett, ich aber nicht soo super drauf, aber das passiert ja auch mir ab und an. Aber dann: Halb drei aufgehört, Thomas und Benni im Radio1 abgeholt und gegen halb vier im prall gefüllten Purple Club bei unsererHauptsache f**k!-Veranstaltung aufgelaufen. Feinste Partystimmung, packed Dancefloor, ein grinsender Jörg neben einem euphorisierten Mario, dazu der Sprinta, der offensichtlich heftigen Spass hatte. Grossartigst, das.

Sonntag dann chillen und nix machen, ausser mit Hector und Familie abends Trinken gehen. Kam mir, wie immer, alles sehr spanisch vor, aber ich hatte meinen Spass, zwei Packungen Ducados und die Bitte, mich doch nochmals im Baskenland sehen zu lassen. Aye, Sirs & Madams, wird erledigt, vielleicht sogar noch dieses Jahr. Dann ab ins hypervolle Subway, wo die Diamanten mit Cem und einem der Hamtons heftigst gerockt haben. Eigentlich wollte ich nur kurz “Hallo” sagen, das hat dann aber auch bis morgens gedauert, was ich fast bedauert hätte, denn montags war Putzen angesagt. Argl. Trotzdem geschafft, abends dann 25 Leute zu Besuch zum deliziösen Anknabbern des Inhalt meiner mediterranen Geburtstagsfresskörbe. War aber alles halb so wild, könnte mit den Resten locker noch zwei Abende geben, aber das lasse ich erstmal. Danach, auch sehr passend: Das grosse Fressen, super! Und ich habe nicht mal von Essen geträumt.

Und nun geht es weiter im verkürzten Wochentakt. Das geht auch…

Ja, ja, der Herr Söder. Mit einem “Grüß Gott und Herzlich Willkommen” lädt er mit ausladender Geste auf seiner Webseite zum Monolog.

Und was er nicht alles zu erzählen hat, hier ein kurzer Auszug über Joseph Ratzinger aka Papst 2005: Als Theologieprofessor hat er sich einst erschrocken von der wertelosen 68er-Bewegung abgewandt. Eine Gesellschaft, in der Gott abwesend ist, zerstört sich selbst, hat Kardinal Joseph Ratzinger danach einmal gesagt. Als Papst Benedikt XVI. kann er hier nun einen Aufbruch in die richtige Richtung symbolisieren.

68er, wertelos, aha, aha. Und in welche Richtung der Aufbruch wohl gehen soll? Zweifelsfrei in eine unfreiere, zensierte Gesellschaft, wenn ich da mal den Spiegel zitieren darf: CSU-Generalsekretär Markus Söder behauptete: “Solch eine Sendung gehört nicht ins deutsche Fernsehen.” Gerade ein Jugendsender wie MTV müsse gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Der Fall zeige, dass die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) alleine nicht ausreiche. “Religiöse Symbole müssen endlich gesetzlich geschützt werden”, forderte der CSU-Politiker. Söder hatte bereits gestern im Zusammenhang mit der Serie eine Verankerung von härteren Strafen wegen Blasphemie im Strafrecht gefordert.

Das zum Thema Popetown. Aber Herr Söder, Sie gehörten doch wohl nicht zu denen, die seinerzeit die dänischen islamfeindlichen Karikaturen anprangerten, oder? Im Netz finde ich dazu keine Aussage von Ihnen – ist zugegebenermassen aber auch schwierig bei Ihrem, äh, hochwertigen und mannigfaltigen Output die richtigen Worte zu finden.

Ach, wenn religiöse Symbole so schützenswert sind, was soll dann „Kruzifixe und keine Kopftücher“ in den Schulen heissen? Respektiere meine Religion, solange ich Deine nicht zulasse?

Wie wäre es denn mit Implementierung der Scharia in die deutsche Gesetzgebung? Dort werden wirklich wirkungsvolle und abschreckende Strafen gegen die Blasphemie angeboten. Könnte man sich doch glatt ‘ne Scheibe von abschneiden.

Und dass Humanismus eine logische Folge der abendländisch-christlichen Prägung sei, könnten wir gerne noch mal im Einzelnen diskutieren. Ich möchte an dieser Stelle nur mal darauf hinweisen, dass die katholische Kirche mit Sicherheit ein hohes Interesse an der Aufklärung hatte und immer noch hat, besteht die Inquisition doch nach wie vor, und wenn die Jungs keine Aufklärung leisten, booyaka, dann bin ich “bigger than Jesus“, um mal einen zotteligen Alt68er zu zitieren. Und, bevor ich’s vergesse: Seit wann ist die Erde nun offiziell keine Scheibe mehr und dreht sich um die Sonne?

Nein, nein, Herr Söder, so billig kommen Sie mir nicht davon.

Also, nur für Sie: Gott ist ein Arschloch, wenn er denn je existierte und “Ich bin immer noch Atheist, Gott sei Dank!

So, da hat mich der Q drauf gebracht. Aber, righty-right, muss ich doch eh noch die Scharte auswetzen, die ich seinerzeit mit der Vernichtung von Glück, durch Unterbrechung eines Kettenbriefes, in die Welt brachte…

5 erste Male:
erster Kuss: Ganz klar -> Mama.

erste bester Freund/beste Freundin: Das war dann wohl Danyel, der wenig mehr als ein Jahr jünger ist als ich und den ich mittlerweile weitaus länger auch nicht mehr gesehen habe. Dafür sind die 1. besten Freunde wohl ganz gut.

erstes Auto: Opel Kadett C! Rock on! Leider nach sechs Wochen mangels Regenfahrerfahrung im Frühjahr aufs Dach gelegt. Totalschaden, aber der Motor lief immer noch.

erster Job: Hm, Zeitungen oder Werbung austragen, mit neun, in etwa.

erster Kinofilm: E.T. – auch wenn ich vorher höchstwahrscheinlich Kinderfilme im Kino gesehen hatte, aber E.T. hat alles, was vorher war, ausgelöscht.

4 letzte Male:
letzter Drink: Gestern, ein Gin Tonic, im “L”, Besuch aus Berlin war da und ich hatte Martin schon lange nicht mehr gesehen. Eigentlich wollte ich um zehn ins Bett, aber na ja.

letzter Kuss: Hm, vermutlich im Karneval.

letzte Rasur: Samstag vor ‘ner Woche. Mit Schmiss. Argl.

letzte besuchte Website: Wikipedia, damit ich “Schmiss” hierhin verlinken konnte. Sonst SpOn, Q’s blogg, David Luther sein Block^WBlogg.

3 Orte an denen ich heute war:
1. im Bett, 2. Bad und 3. Büro(=Homeoffice).

2 Entscheidungen:
Sommer oder Winter: Brünett oder Blond?

Tag oder Nacht: Klar, Vampirische Untersuchungen haben ergeben, dass Sonnenlicht schädlicher als Mondbestrahlung ist. Deshalb sehen die meisten Menschen auch im Club sexier aus, als auf der Strasse.

1 Sache, die ich noch unbedingt machen möchte:
Gesund werden.

Und mein Stöckchen geht an, ta da: Jerc Klerk. Yozen.

Argl. Montagmorgen, erstaunlicherweise ‘ne Stunde zu früh aufgewacht, nochmal – und nur kurz – umgedreht und dennoch …

… den Bus verpasst. Auch wenn’s dann nur um ‘ne halbe Minute ging. Die Nasendusche war es schuld. Immerhin besser als ‘ne Nasengiesskanne:

Na ja, passt ja heute alles gut zusammen: Chaos auf dem Schreibtisch, mein Kopf ist doppelt so schwer, zumindest fühlt er sich so an, und meine Taschen sind – dank Linda – gefüllt mit dem Monatsbedarf einer Vorstadtapotheke. Argl. Und nochmal: Argl. Kann ich heute gar nicht oft genug sagen. Genau so wie ich heute nicht genügend Tempos in der Tasche haben kann – vielleicht sollte ich mir doch dieses Gesundheitskopfmöbel anschaffen:
Als ich eben dann noch die Vorankündigung machte, gegen 17h zu gehen, erntete ich nur milden Spott von den Kollegen, hatte ich doch ähnliches bereits am Freitag verlautbart und durfte dann doch wieder das Licht hier ausmachen – aber wenn dann einem unserer Kunden so was passiert, wie Herrn Wahab, dann trage ich dafür keine Verantwortung. Nicht heute.

Nun, spätestens, wenn die Taschentücher aufgebraucht sind, muss ich gehen. Also in ‘ner Stunde, oder so…

[ Im Übrigen hoffe ich, dass dieser Text an Selbstmitleid für die nächsten Monate reicht. ]

Tja, die Maschinenbauer, letzte Woche eben noch ‘nen Trecker getuned, damit’s Hochstapeln besser funktioniert…

Vorgestern die gesamte Rohrleitungsstruktur der Fakultät angepasst, endlich Bier aus jedem Hahn und dann abends festgestellt “Mist, verdammter! Not too drunk to fuck, but to protect.”

Zeit also, zwischen Pumpenverbesserung

und Redesign der Softwaresteuerung zur Bierversorgung, die Menschheit zu retten (zumindest den männlichen Anteil) und ausserdem war es ja eh mal an der Zeit, sich mit Formtechnik von Polyethylen zu beschäftigen.

Flugs, hrhr, den WingMan

konstruiert und damit sich die Scheu der Klientel davor verflüchtigt, ‘nen kurzen Spot gedreht. Visuelle Anwendungshinweise, quasi:

Mehr unter MungosWorks eigener Seite. Unter anderem auch diese Fluganweisung:

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