Archive for August, 2006


Es ist schon seltsam: Da muss erstmal ein mutmasslicher Attentäter ausfindig gemacht werden, damit die in meinem Veedel gelebte Multikultur endlich die Würdigung erhält, die sie schon des längeren verdient.

Denn unser seit Jahrzehnten etabliertes, unaufgeregtes Mit- und Nebeneinander zeigt, dass es funktionieren kann. Und dies gut. Lest selbst:
[ via: Mitten in Deutschland: Der nette Herr Dschihad von nebenan - FAZ.NET - Politik ]

kleinski findet…

… das auch schön: neon.de unterstützt seit dem Relaunch Tags, leider nur, um Binsenweisheiten ins Netz zu stellen.

Aber, seht selbst:

Ab und an geniesse ich es, dass man gelegentlich via Internet auch wichtigste Informationen zugeschoben bekommt, anstatt sie sich selber mühevoll zu ergooglen.

Ein respektables Fundstück hat mir der Quest zugesteckt, ich wusste gar nicht, dass mann so einfach Geld verdienen kann. Aber, seht selbst:

EDIT: So, ich habe mich entschieden, das Pascha-Plakat hier heraus zu nehmen, denn mir ist klar geworden, dass ich dadurch Werbung für eine Institution betreibe, mit der ich nichts zu tun habe und dies auch nicht will. – Stattdessen hier eine Zusammenfassung ohne Bild:

Inhalt des Plakates ist, dass T. ins Guinnnesbuch der Sex-Rekorde will, sich dafür an einem Abend im September mit mindestens 200 Männern oral beschäftigt und jeder der Männer, der kommt, 20,- in bar erhält. Das Ganze findet statt im Pascha unter dem Titel “Blowjob Day”.

Genug Infos, für die Herren, die es interessiert, um sich den Rest zusammen zu suchen.

Mal sehen, wer da alles, äh, kommt – ich werde dort eher nicht hin gehen.

Passend zum Kommen und Gehen – eher zum Gehen oder Gegangen werden – ein wertvoller Beitrag des CSU Ortsverbandes Nabburg zum Diskurs über Fremdenfreundlichkeit, Toleranz und christliche Nächstenliebe. Halt dies alles, was eine christlich-sozial geprägte Partei ausmacht wird hier in schmuckvolle Worte gepackt, ich zitiere:

Finden Sie, dass demokratisch gewählte Politiker das Recht haben sollten Andersdenkende aus der Stadt zu jagen?

Diesen Beitrag verdankt Ihr “The HUH“, der mich gerade nochmal darauf aufmerksam machte, dass man sich die Auswertung auch mal geben sollte…

Tja, liebe CSU, hättest wohl auch nicht gedacht, dass Du mal mit dem Pascha in einen Topf geworfen wirst, oder?

Argl. Da hatte ich doch am Freitag schon einen leicht flauen Magen und dachte, meine Kollegen hätten mich mit Magen-Darm angesteckt – glücklicherweise entpuppten sich meine Bauchflausen aber als harmlos und …

… ich hatte doch noch jede Menge Spass im Päff beim DJ Karussell der Rhythmusgymnasten. Ich bin mir sicher: Man hats gesehen und gehört.

Der Rest vom Wochenende war dann auch noch ‘nice‘: Samstag Spätschicht im Purple Club, denn vorher war ich auf Yazemins Geburtstag, davor gab es ‘ne fette Käseplatte und einen deliziösen Weinkorb bei Kathrin und Carlos auf dem Balkon.

Sonntag endlich mal wieder ausschlafen, das ging leider tags zuvor nicht, da mein Vermieter Parkett in den ausgebauten Kabuff – der vor meinem Schlafzimmer liegt – legen liess. Hört mal, wer da hämmert und so weiter. Ich bin schon dankbar, dass er nicht um acht mit den Arbeiten anfing…

Gestern Abend war dann kurz Anne (mein finnischer Karnevalsgast) mit ihrem Freund zu Besuch, leider war die Zeit knapp und die beiden sind dann sehr bald Richtung Süden los.

Danach entspannend DoKo, das war auch gut, ein Auf und Ab bei den Punkten, im Gegensatz zur Konstitution der Spieler, teillobotomisiert ist wohl kein schlechter Begriff, Yazes Geburtstagsfeier ging anscheinend auch noch eine gute Weile.

Und nun? Lange Rede, kurzer Sinn: I want to shit, the whole day down. Imperativer Stuhldrang nennt man das Phänomen, dass mich heute überfallen hat und mit leichten Magenkrämpfen den Montagmorgen versüsst. Ich hoffe, dass ich mir nichts eingefangen habe, erstmal ist das ein ätzendes Gefühl im Bauch und ausserdem habe ich noch einiges zu tun auf der Arbeit.

Wenigstens hat Fettzo mir gestern American Splendor mitgegeben, so bin ich nicht ausschliesslich auf Vera und Konsorten angewiesen.

EDIT: So, eben aufgerafft, kurz zu Plus und dann im Video-Verleih vorbei, Syriana und 36 ausgeliehen, das Rätsel um Version und vorzeitigen Erscheinungstermin des letzteren kläre ich dann später auf…

Essay: “Wir kapitulieren!”

Vor über 30 Jahren, 1972, hatte der dänische Anwalt und Hobby-Politiker Mogens Glistrup eine Idee, die ihn über Nacht berühmt machte. Um Steuern zu sparen, sollte die dänische Armee aufgelöst und im Verteidigungsministerium ein Anrufbeantworter geschaltet werden: “Wir kapitulieren!” So eine Maßnahme würde nicht nur Geld sparen, sondern im Ernstfall auch Menschenleben retten. Mit diesem “Programm” wurde Glistrups Fortschrittspartei bei den Wahlen 1973 zur zweitstärksten Fraktion im dänischen Parlament.

[ via: Essay: "Wir kapitulieren!" - SPIEGEL ONLINE ]

Dies ein kurzer, anekdotenartiger Auszug aus Henryk M. Broders Essay “Wir kapitulieren!”

Nun, ich weiss wirklich nicht so recht, was ich von Herrn Henryk M. Broder halten soll. Manchmal wirkt er arg kreuzritterlich auf mich, auf der anderen Seite kann ich seine Abneigung gegenüber Totalitarismen gut nachvollziehen und unterstützen. Als Person mag ich ihn nicht, seine Positionen teile ich nicht immer, schätze allerdings die meisten und verachte einige wenige ab und an. Ganz uninteressant ist Herr Broder nicht und vielleicht gibt es kaum ein grösseres Kompliment, als einem Menschen zu sagen: “Ich weiss nicht, was ich von ihnen halten soll, aber ignorieren kann ich sie auch nicht!”

So finde ich auch sein aktuelles Essay auf SpOn durchaus lesenswert, weil der Text mich inne halten und den Wert der Meinungsfreiheit überdenken lässt.

Insofern: Herr Broder, ich mag Sie nicht wirklich, aber ich bin froh, dass Sie da sind.

Hauptsache fun/k!

So, hier zitiere ich mich einfach mal selber aus dem aktuellen Hauptsache f**k!-Newsletter, bei Gelegenheit erzähle ich dann was über die letzte Zeit, wie toll das Seeed-Konzert in Bonn war und so weiter …


Was gibt’s Neues bei Hauptsache f**k!?

Nichts weniger, als dass wir ab sofort anstatt wöchentlich einmal im Monat im Purple Club vertreten sein werden, genauer gesagt jeden 3. Samstag.

Der nächste Termin ist also der kommende Samstag, 19.08., 23h, und wie immer haben wir unserem Bunten Kessel noch ein, zwei neue Farbtöne hinzugefügt, Ihr dürft gespannt sein!


Die Reduzierung aufs Wesentliche hat natürlich zur Folge, dass wir etwas mehr Zeit für andere Aktivitäten haben, hier ein kurzer Wochenüberblick:

* Donnerstag, 17.08., Jerc Klerk im Stadt Venlo, 22h
* Freitag, 18.08., kleinski im Päff, 22h [Info unten]–> * Freitag, 18.08., Jerc Klerk im Boogaloo, 22h
* Samstag, 19.08., Hauptsache f**k! im Purple Club, 23h

Achtung: Falls sich das Wetter bis nächste Woche wieder für draussen fit gemacht hat, gibt’s eine Outdoor-Sause, watch out!


DJ Karussell, Freitag, 18.08., Päff

DJ Fans aufgepasst,
Team Rhythmusgymnastik veranstaltet jetzt am Freitag einen romantischen Action Clash für Freunde!!!
Im wunderschönen Paeff Keller, starten wir das erste DJ Karussell… d.h, eın Topf voller cooler DJs,
servıert Ihnen super Funk, knallharten HipHop, süssen Reagge, zärtlıchen Rock and Roll und natürlich ‘ne menge cooler Sprüche yyyyeeeaaahhh!!!

Bitte schreibt uns zurück
mit wie vielen Ihr kommt
(so viel Ihr wollt) und wir setzen euch dann einfach auf unsere Fun Liste, weil wir das ganze Privat halten müssen….

z.B: Steffi + 11

und schon steht Ihr auf unserer Action Liste…

Das Dj Karussell besteht aus:

kleinski: starker Dj, der mit seiner Mischung aus Reggae und Funk schon einige Herzen gebrochen hat

Bum Bum Barish: toller Typ, tolle Übergaenge,
sieht toll aus, u.v.m…

Dj Powerfun: der Name sagt alles!!!

Dag: sauguter Dj, aber Vorsicht
es besteht ganz harte Verliebtheits Gefahr!

Scottie Solar: Bitte ein Beatburger…lieber ein kleines Dehn Programm vorher starten bei diesem Mann, den es besteht TanzMuskelkarter Gefahr…

Bleibtreuboy: der süße Sklave von Dj Powerfun,
fuettert euch mit fun,fun,fun!!!


Die Fakten:

Wann: jetzt am Freitag
Wo: im Paeff Keller, in der Friesen Str. am Friesenpalatz
Start: 22.00Uhr
Wieviel: 3€

In aller Kürze, denn mein Schreibtisch ist noch weit davon entfernt, dass ich beruhigt ins Wochenende gehen kann, aber…

diese Seite von Jonathan Fischer auf jetzt.de konnte und wollte ich Euch nicht vorenthalten, enthält sie doch einige schöne, bzw. unterhaltsame, DJ-Anekdoten zum Thema Mies Aufgelegt – unter anderem sind dort Afrika Bambaata, Florian Keller, Jan Delay, DJ Mad und Hans Nieswandt verzeichnet. Argl, jetzt hätte ich fast den Soulrabbi übersehen – danke, quest, fürs nochmal Draufaufmerksammachen!

Der Lesetipp für zwischendurch – lohnt sich!

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