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Gruppendynamik vs. Trägheit der Masse

Da zwischen gestern Mittag und jetzt nun einige Zeit vergangen ist, versuche ich mal, das Geschehene kurzweilig zusammen zu packen:

Nach einem Kohle-bei-der-Deutschen-Bank-holen-Kurztrip vorbei an Catedral und Alcazar durch das älteste Barrio (Veedel) “Santa Cruz” gings erstmal ins “Levies” – *TADAH* Tapas essen, das war muy rico (sehr lecker), nicht zu caro (teuer) und half, die Mühen der Anreise zu lindern. Dann wieder heim, Siesta.

Abends trafen wir in den “Casas Viejas“, sog. Ocupadas (besetzt), einige Comilitonas von Caspar, eigentlich wollten wir “American Psychos” schauen, der dort gezeigt wurde, aber schon lief – wir waren wohl zu tranquilo… Machte aber nix, konnten wir so doch originalen Flamenco miterleben, der mal nicht für Turistas dargeboten wurde – heftig, was die Andaluzes mit ihrem Körper anstellen können, Rize-verdächtig, das.

Nach einigen kleinen Umwegen, Tabak kaufen, Bier besorgen, auf den Rest der Gruppe warten, usw., hiess es: Ab in die Bodega de Santa Cruz, mehr Leute einsammeln. Hier zeigte sich, dass die Trägheit der Masse jedwede Gruppendynamik überwinden kann und man nur knappe zwei Stunden braucht, um den Standort zu wechseln. Gesagt, leider nicht ganz getan, zuerst wollte dem deutsch-kauwelschenden Schmuckhändler aus Peru (“Nennen wir es Energiekraftschmuck.”) noch ein kurzer Besuch abgestattet werden – dauerte ja lediglich ‘ne halbe Stunde. Hier wollte ich fast schon bemerken, dass ich das so aus Köln nicht gewohnt bin, aber nach kurzem Nachdenken ist mir dann klar geworden, dass der rheinische Strassenkarneval ja am nächsten Morgen eingeläutet wird, da geht’s nicht ganz unähnlich zu und insofern habe ich dann besser mal mein Mundwerk gezäumt.

Nun, dann wurde das Jackson aufgesucht, ein kleiner Laden, bestehend aus Theke, Booth und Tanzfläche, in dem ich ganz am Ende das Vergnügen hatte, “The Sound” von Natural Self zu hören – die Single habe ich bislang nur gehört, wenn ich sie selber auf das drehende Rund packte – Kracher, der Tune. Vorher gabs Funkbreaks und Soul, ziemlich rund, der DJ hätte auch im heimischen boogaloo einen guten Job gemacht.

Dann heim, endlich schlafen und um 13h von der Matratze rollen – wie ein junger Gott habe ich mich gefühlt, im Vergleich zum Vortag, der mit nur zwei Stunden Schlaf dann konstitutionell doch böse zu Buche schlug.

Erst sind wir keine Tostadas essen gegangen, war wohl etwas spät, dafür cafe con leche, auch gut. Mit Bocadillos dem drohenden Hungertod knapp entgangen, saßen wir noch eine Weile am Plaza de San Pedro, Familiengeschichten zum Dessert. Quer durch die Stadt liefen wir zur Uni, wieder Kaffee trinken. Danach ab zum Plaza de Espana und weiter durch den Parque de Marialuisa an dessen Ende wir auf die Kommilitonen von Caspar trafen, dort etwas chillen, dann shoppen und zurück a casa.

Und jetzt geht’s weiter, Abendessen .-)

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