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Cadiz, Carnaval, Caspar y Caos

Die Rucksäcke gut und voll gepackt, ging es nach hygienischem Update am frühen Samstagnachmittag zum Prado de San Sebastian, einem der beiden Busbahnhöfe Sevillas. Dort trafen wir auf Nicolas, Erasmusler aus Nantes und ein netter, ruhiger Kerl. Nun ab in den Bus und nach Cadiz!


Dort angekommen machten wir uns zu Fuß durch die pittoresk anmutende Altstadt, bei Chris angekommen, wenige Minuten vom Strand namens La Caleta entfernt, wurde erstmal eingecheckt, dann aber recht schnell los, Essen fassen, dazu liefen wir ein wenig durch die Altstadt zum Plaza XXXXX zu einer Taperia, bei der es spassigerweise auch Thüringer Bratwurst gibt, der Besitzer ist halt deutsch. Nachdem wir uns mit Artur und Konsorten dort Wein, Tapas und Bier widmeten noch ein kurzer Schlenker rüber in den Karnevalsladen, um uns dort die notwendigen Accesorios zu besorgen:Zutaten
Danach wieder in Chris’ Apartamento um uns gemütlich bei Tinto und Cruzcampo einzuchillen und langsam die Maske fertig zu machen:máscara

Nach Vollendung aller Vorbereitungen (sobald ich das Video von Caspar erhalten habe, wird das hier herein gestellt, Wort), begaben wir uns Richtung Arturs WG, wo uns die versammelten Franzosen als Schlümpfe verkleidet empfingen, sogar Schlumpfine und Papa Schlumpf waren dabei. Und los gings, ohne großes Ziel sind wir als knappes Dutzend durch die Stadt gezogen, um uns am Plaza Espanya eine Weile dem karnevalistischen Strassentrubel inklusive DnB-Soundsystem hinzugeben. Mein Primo hatte allerdings Hummeln im Hintern und wollte schnellstens auf einen Rave, der am Hafen stattfinden sollte und schwupps, weg war er irgendwann und ward erstmal nicht mehr gesehen…

Wir, die Verbliebenen feierten hingegen noch einige Stunden länger Carnaval und treckten durch die Stadt, also gar nicht soo anders, als im rheinischen Karneval, abgesehen vom Temperaturunterschied, dem bussgeldfreien Wildpinkeln und der gewaltlosen Massenfeierei.

Na ja, als langsam aber sicher der Morgen näher rückte, beschlossen wir, doch noch mal auf dem Rave vorbei zu schauen, auf dem Weg dorthin liefen uns Caspar und Nicolas in die Arme und durften mit uns zurück auf die Dancefloors, von denen es auf dem Outdoorgelände direkt drei gab. Alles war dort sehr Hippie, die LKW und Busse, aus denen Bass en masse erschallte, die Crowd, größtenteils kostümiert und/oder bedreaded, das komplette postindustriell verschandelte Areal. Ich habs nachher nur ausgehalten, indem ich meinen Hintern auf den Dancefloor schwang und mich dort Bier und Bass hingab. Als wir dann gegen High-Noon heim zogen, kamen uns immer noch Leute entgegen.

So fertig wie wir waren, relaxten wir ein Weilchen bei Chris, zogen danach zur Caleta, der Strand wenige Minuten zu Fuß von der Wohnung weg und chillten uns im Sand. Hey, das war eine Freude, Caspar und Chris zuzuschauen, wie sie der nassen Flut eine Vollkörper-Stippvisite abstatteten!

Na ja, dann wieder zurück, auf Lisa und Matthias warten, die am nächsten Tag weiter in den Süden wollten und auch bei Chris Revier bezogen, dann mal wieder entspannen und gegen 23h wieder zur Caleta, Feuerwerk schauen. Dann heim, quatschen, duschen und packen und gegen halb zwei habe ich mein müdes Haupt für wenige Stunden auf die Matratze gebettet. Viertel nach sechs raus aus den Federn, Caspar verabschiedet und zu Fuß quer durch die Altstadt zum Busbahnhof, hier ein Eindruck vom frühen Montagmorgen:Calle tipico de Cádiz

Dann ab in den Bus zum Flughafen von Jerez, Dutyfree-en, chillen und boarden. Nach einem längeren Aufenthalt in Frankfurt-Hahn, ab zum Bus und nach Kölle! Schön war dann noch die Heimfahrt vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn:Kölle

Yo, das war mein Antikarnevals-Karnevals-Kurzurlaub in Andalusien. An dieser Stelle ein Danke schön! an alle lieben Menschen, die mir dort begegnet sind – Ihr wart super, herzlich und es war klasse, Euch wieder zu sehen oder Euch kennen zu lernen!

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