Archive for August, 2008


zukunftsMusik

Yo, der kleinski ist zwar immer noch im Urlaub, aber ab und an gerät er an eine Konsole und kann dann nicht anders ;-)

Resultat ist zukunftsMusik ein neues Blog von khaki aka Dirk Kerstan und mir, das sich mit Innovationen beschäftigen wird und alternative Gedankengänge bzw. deren Ergebnisse vorstellen soll.

Ich hoffe, Ihr habt Spaß damit!

How smart can you be?

Also, ja, gute Frage, nicht? Ein Prototyp an Smartness ist ‘fjen: Der Apple-Konzern!

Beste Erziehungsmethoden seit Orwell und Pawlow, Respekt, werte Äpfel meine Herrschaften, den User so bevorzumunden, das muss Euch erstmal einer nach machen!

Ja, schlimmer Artikeltitel, ne? Aber so was kommt mir in den Sinn, wenn ich auf SpOn die aktuellen Meldungen zu den Olympischen Spielen lese. Eigentlich sogar was ganz anderes, aber das will ich hier nicht schreiben (eigentlich doch, erinnert mich die Aussage von Jacques Rogge doch sehr an die 30er-Jahre Appeasementpolitik, allerdings im VorauseilendenGehorsamModus, aber das spare ich mir hier, die Geschichte wird den IG Farben Monsieur Rogge mit Sicherheit die entsprechende Stelle zuweisen – ganz in der Tradition von Samaranch, der Franco-Hure).

Peking – Das IOC will sich raushalten. In welchem Land man auch sei: “Die Leute müssen die Gesetze des betreffenden Landes respektieren”, sagte IOC-Präsident Jacques Rogge am Donnerstag in Peking.

Außerdem: Fickt Euch, Ihr Arsch-kriechenden Olympiafunktionäre á la Thomas Bach und Michael Vesper!

Ihr macht den Sport kaputt, weil Ihr ihn inszeniert wie ein absolutistisches Massenereignis, das keine Götter neben sich duldet. Für Euch ist Demokratie nicht lebbar, wie man daran sehen kann, wie der deutsche Fahnenträger ausgewählt wird – dazu hat Jens Weinreich einen guten Kommentar geschrieben, einfach mal hier ab 14:28h lesen. Und ja: Es ärgert mich schon, wenn ich feststellen muss, dass ich mich mehr mit G.W. Bush identifiziere als mit der deutschen Olympia-Entourage.

Kleine Zusammenfassung: Geldgeile, unterwürfige, undemokratische Hierarchiehuren mit Profilierungsversagensängsten seid Ihr meiner Meinung nach allesamt. Bevor ich mir eine Minute Euer heroisches Gedöns rein ziehe, gehe ich lieber in der Eifel auf ein Schützenfest, da geht es allemal gerechter zu.

Und Ihr könnt Euch gerne weiter gegenseitig – und natürlich auch die chinesischen Gastgeber – toll finden, Suckerz, ich bin da raus und werde mich höchstens mit der Politik um die Spiele herum beschäftigen, aber Euren sogenannten Sportsgeist könnt Ihr Euch stecken lassen.

Grüße Sie, Frau Gruß!

Und, sonst so? Alles frisch? Oder plagt Sie immer noch Langeweile und Geltungssucht? Nicht mehr?

Na dann, bitte wieder zurück auf die Hinterbank

[ Glücklicherweise konnte ich es vermeiden, den Terminus "unterfickt" in diesem Artikel zu verwenden! ]

Warum mir die Olympischen Spiele…

… am verlängerten Rücken vorbei gehen:

“Jedes Mal, wenn sie nach Peking kommen und die fröhlichen Spektakel hier sehen, wissen sie, dass nur etwa zehn Kilometer weiter Pekings politische Häftlinge ungemein leiden müssen für den Fortschritt der Gesellschaft und die Entwicklung der menschlichen Zivilisation?”

Ich wollte schon schreiben “Nuff said.”, aber da kam mir folgender Artikel auf 24 Stunden dazwischen:
428 willkürliche Festnahmen
.

Aber nun reicht es wirklich, ich empfehle an dieser Stelle: Leiht Euch My Name is Earl aus, auf Englisch, naturellement -> ist allemal interessanter, als diese Operettenstaatartige Folkloreveranstaltung genannt SponsorRelated Olympische Spiele.

wochenendreif

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