Archive for Dezember, 2008


Muss sein

Auch wenn mein Blog gerade leicht verwaist, ist das eigentlich immer noch der passendste Ort, Euch allen einen guten Übergang nach 2009 zu wünschen.

Bis dahin alles Gute, le k.

Beste Grüße und…

Bushware

Bushware

Bei Polylux broderts

Oha! Da gehen Jörg und meine Meinungen aber mal weit auseinander: Die Polylux-Beiträge fand ich teilweise gut, teilweise total Panne, wie diesen Typen den man immer am Ende der Sendung seinen Senf zu Stammtischthemen ablassen und sich der Lächerlichkeit preisgeben ließ. Aber, und das ist mein Hauptverweigerungsgrund: Tita v. Hardenbergs affektierte Moderationsweise empfand ich als unerträglich.
Deshalb trifft mich das Aus von Polykirchen auch nicht besonders. Fernsehen ist soundso völlig überbewertet, zwischen interaktiver Mediennutzung und Kinobesuch ist halt auch mittlerweile verdammt wenig Platz für vernünftige Formate.

Aber nun zum Broder: Das ist ein frustrierter Pseudoaltachtundsechziger, der sich mittlerweile darin gefällt, in einer unsäglichen und leider auch total unreflektierten, dafür nahezu devoten Art vor der amerikanischen Administration den Bückling zu machen – selbst Heinrich IV dürfte mehr Selbstachtung auf seinem Weg nach Canossa empfunden haben, als dieser Wichtigtuer und Speichellecker, dem irgendetwas widerfahren sein muss (und ich rede von Persönlichem, nicht von 9/11), das ihn in seiner rein polemischen, aber im Grunde genommen Nichts aussagenden Art und Weise bestärkt hat.

Nein, der Herr Broder kann meinetwegen die Schnauze halten, wenn er sich schon nicht die Mühe machen mag, auf meinen Beitrag (dessen Existenz ich ihm per Mail bekannt gab), der eine spontane Erwiderung auf seine plumpe Polemik war, zu antworten.

Demzufolge bitte dieses Armloch nicht sockeln, lieber Jörg, und viel Spaß mit dem neuen Sendeplatz von Polydings und gut ist.

Ne, nix Ruhrpott: Essen und Trinken!

Ja, so war das: Freitagmittag gab es erstmal einen italienischen Brunch, 4 Kollegen luden zur obligatorischen Geburtstagsnachfeier in den neu gestalteten Aufenthaltsraum. Sehr nette Geste, das Problem war nur, dass ich Anfang der Woche ebenfalls den gleichen italienischen Großhändler konsultierte und mein Kühlschrank dementsprechend immer noch besten Prosicutto di Parma und leckerste Salame Rosa hosted: So right now I am overdosed on Italian food. Und konnte deshalb definitiv nur dem Weißwein meine Zuwendung widmen.

Diese Übersättigung galt aber nicht für sardisches Essen: Die äußerst selten zu spürende Freigiebigkeit des Chefs meiner Ex-WG-Mitbewohnerin gipfelte darin, dass ein 100,-€ Betrag – zu Ungunsten des Chefs und zur Freude der alten Subbelrather-WG – beim Sarden in Nippes auf den Kopf gehauen werden wollte und, Kinder, ich habe selten dermaßen zartes Fleisch verputzt. Milchspanferkel kann halt einiges, Filo ‘e Ferru und Cannonau auch und am Ende des Abends war es schon wieder morgens.

Ein Backfischmorgen auf dem Weihnachtsmarkt. Mit Anis- und Glühweingeruch in der Nase und später dann Glühwein im Magen (nur wegen der Kälte!) und der obligatorischen Krakauer auf Brötchen. Abends ging dann nichts mehr in den Schlund und als heute morgen mein Kollege mit den Hack-, Pilz- und Kaviargefüllten Blinis ankam, wusste ich nicht recht wie mir geschieht. Glücklicherweise haben wir ja gerade eine Zeit, in der bewusst genossen wird…

Bliny

Bliny

Das Foto von Loyna wurde unter Berücksichtigung der Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5 der Wikimedia entnommen.

Einiges, mal wieder: Heute dekadiert der Quester und ich kann leider nicht dabei sein, da der “L”-Termin ansteht und morgen die alte WG  gemeinsam leckere sardische Kost zu sich nehmen wird. Wird also bald wieder Zeit, sich nach Hamburg aufzumachen und den WRUFTAG nachzuholen!

Zwei Wochen nach dem Relaunch der soulsender.de-Seite muss ich sagen, dass sich der Aufwand gelohnt hat, auch wenn noch nicht alles erledigt ist, aber dazu vielleicht später mehr.

Apropos soulsender.de: Nächste Woche ist meine musikalische Selektion dann auch mal etwas ungewöhnlicher und zwar aus gegebenem Anlass, wie Ihr hier nachlesen könnt und wenn ich zwischen Arbeit, Weihnachtsmarktbesuchen und Drakerecords¹ beglücken noch etwas Zeit habe, kann es sein, dass ich mich mal wieder mit einem Lieblingsthema beschäftigen werde: Politik, Netz und Freiheit und versuche, meine derzeit noch etwas ungeordneten Gedanken in lesbare Form zu bringen. Dies anstatt der Vorsätze für 2009, aber bis dahin gibt es hier bestimmt auch noch den einen oder anderen Artikel.

kleinski @ Drake Records

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