.
.
.
Dieses Jahr habe ich es wirklich nicht einfach mit der Bundestagswahl, gefällt mir der Green New Deal der Grünen als Vorschlag eines Gesellschaftsvertrages ausgesprochen gut, ärgere ich mich auf der anderen Seite doch sehr über “meine” zur Wahl stehende grüne Bundestagskandidatin Kerstin Müller.
Wieso das? Nun, schaue ich mir meine Frage an, die ich damals via abgeordnetenwatch.de an Frau Müller (und Herrn Mützenich, dazu später) stellte, sehe ich, dass bislang von Frau Müller immer noch keine Antwort dazu kam und musste heute leider via SpOn-Kandidatencheck überraschenderweise feststellen, dass Frau Müller und ich da doch anderer Meinung sind – entgegen des digitalen Kapitels, welches als Bestandteil des Green New Deals auf der BDK ‘09 durch die Grünen verabschiedet wurde. Und da dieser Punkt für mich definitiv einer der wichtigeren ist – Re:Member, es geht da um unsere Zukunft in einer digitalen Welt und ich bin durchaus versucht, Internet-Websperren mit der Mauer zu vergleichen – tue ich mich sehr schwer, Frau Müller meine Stimme zu geben.
Herr Mützenich hat sich ja aus meiner Sicht bereits selber erledigt, nach dem Kandidatencheck und der Nutzung des Wahl-O-Mats hat sich meine Meinung dazu nur mehr bestärkt und die ehemalige Volkspartei SPD und ich, wir werden wohl kaum noch Freunde werden, das Thema ist – angesichts vieler Differenzen in grundsätzlichen Fragen und der Wandlung der SPD in eine quasi neoliberale Variante einer ehemaligen sozialdemokratischen Partei – durch.
Bleibt also noch Die Linke und die kann ich wirklich nicht wählen, zu hierarchisch ist die Partei noch strukturiert und zu weltfern ihre Ansätze. Problem ist nur: Laut der Tests, die ich gemacht habe, besteht die größte Übereinstimmung mit eben dieser Partei oder aber ihrer Kandidatin Ulla Lötzer.
Schade, dass nicht Medien-kompetente Menschen wie z.B Malte Spitz in meinem Kreis zur Wahl stehen, dann wäre die Entscheidung wesentlich einfacher.
Nun, die nächsten Wochen werden zeigen, wem ich meine Stimme gebe…