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Touch the Sound / Step across the Border

Und da sitze ich bei einem Freund und wir reden und hören Musik und reden und spielen uns Musik-Clips auf YouTube vor und reden und feiern die Musiker und ihre Musik und dann zeige ich ihm Naked City und er sagt “Kennst du den Bass, den der Bassist spielt? Der steht hier hinter dir im Studio!” und ich murmele etwas von “Fred Frith” und er “Bitte wer?” und ich “Fred Frith!” und er “Nä! Für den habe ich ein Projekt gemacht! Für Touch the Sound mit Evelyn Glennie, kennste?”

Und, ja, kenne ich. Liebe ich! Und dachte auch, ich hätte dies schon längst hier einmal abgehandelt.

Offensichtlich nicht und deshalb reiche ich hier direkt zwei sehr, sehr schöne Dokumentationen über zwei mehr als bemerkenswerte Musiker nach:
Zuerst den älteren “Step across the Border“, der 1990 veröffentlicht wurde und bei dem man den oben erwähnten Fred Frith auf einer musikalischen Reise durch die Welt begleiten darf. “This is a journey into sound” huscht mir da durch den Hirnhörgang, denn nichts anderes ist diese Reise. Wundervolle Musiker, schöne Bilder und, dem Titel getreu: Grenzüberschreitend.

Touch the Sound” ist vierzehn Jahre jünger und Herrn Frith, der hier einen Gastauftritt hat, merkt man dies kaum an. Das soll als Link zu “Step across the Border” nun auch genügen. Denn die Person, um die es nun geht, ist Evelyn Glennie. Und sie ist taub.
Und eine der besten Musikerinnen der Welt. Evelyn Glennie hat ein unglaubliches Charisma und wenn sie über Musik und Sound redet, spürt man die Leidenschaft, die sie antreibt. Die beiden Filme gleichen sich zwar, indem auch Evelyn Glennie auf einer Reise durch die Welt begleitet wird. Dennoch ist die Perspektive auf die Musiker jeweils etwas verschoben und es lohnt, beide Filme zu schauen. Eine wunderbare Ergänzung.

Bevor ich nun über Architektur tanze: Film ab!

Step across the Border

Touch the Sound

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