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SomL: Queen – It’s a hard life

28 von 7.

Prototypische Helden der 80er-Jahre und irgendwie immer über- als auch unterschätzt waren zweifelsohne Queen. Aus Postpunk-Sicht betrachtet, balancierte diese perfekt produzierte Band auf dem Drahtseil über dem See der Peinlichkeit. Man wartete leicht angehämt nur darauf, dass Freddy Mercury auch auf dem Seil den anderen in Lemmingmanier voran springend den Fall nach unten initiierte. Um dann am Ende in einem Meer aus Rosenblättern zu landen. Wohlbehalten, natürlich. ’cause It’s a kind of magic.

Sowieso war Selbstironie eine Gabe, die man dem äußerst musikalischen Quartett zweifelsfrei unterstellen konnte. Alleine der Clip zu “I want to break free”, für den sich die Band in Frauenkleidern filmen ließ und Freddie Mercury seinen Schnörres opferte, um Oberbartbefreit Ballett zu tanzen – Szenen, die es damals nicht bei MTV zu sehen gab – spricht eine deutliche Bildsprache.

Pathos und Passion perfekt vereint war die Maxime der Schöpfer etlicher Songs, die das Leben des Frontmannes jahrzehntelang überlebten und auch heute nichts an ihrer Qualität eingebüßt haben. Man kann dem Werk Queens ambivalent gegenüber stehen und auch “We are the Champions” scheiße finden, obwohl oder gerade weil er 2011 von einer Gruppe Londoner Wissenschaftler als eingängigster Popsong aller Zeiten ermittelt wurde – am Impact Queens lässt sich nichts rütteln.

Easy come, easy go.

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