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“Man muss einfach lieben, was man tut. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.”

Wie alles hat auch ein Umzug mehrere Seiten.

Buchstäblich: Die Crux der Schlepperei auf der einen und die Freude, Vergessenes wieder zu entdecken, auf der anderen Seite. Ersteres kann man sportlich sehen und, bei der großen Hilfe, die mir zuteil wurde, bin ich meiner Helferschar einfach nur dankbar. Und ebenso dankbar bin ich dafür, dass sich – wenn man einen Umzug als Gezeitenwende betrachten mag – einiges an literarischem Strandgut im Sand meiner Umzugsebbe wieder fand.

Vieles davon befand sich schon nicht mehr in meiner Wahrnehmung. Unter anderem bin ich ich auf ein Buch gestoßen, das ich an dieser Stelle empfehlen möchte: Max Dax’ “30 Gespräche”.

Max Dax
Zuhören ist nicht immer einfach. Intelligente und vor allem einfühlsame Fragen stellen ebenso wenig.

Max Dax kann beides. Obendrein bereitet er sich gründlich auf sein Gegenüber vor und konfrontiert gerne mit Wissen, das nicht erwartet wird.
Um damit ein Gespräch in Gang zu bringen, das Erinnerungen und Einstellungen hervor bringt, die man von dem Menschen, den Dax interviewt, oftmals kaum erwarten würde.

Ob er mit Lemmy über deutsche Geschichte und den operettenhaften Schnitt der Nazi-Uniformen spricht, mit Juliette Greco das Kochtalent von Miles Davis erörtert oder mit Herbie Hancock neben vielen anderen Punkten auch über Miles und die Kunst der Sauteuse spricht: Es kommen wunderbare Gedanken und Anekdoten zum Vorschein.

So auch der Titel dieses Postings. Denn das Zitat entlockt Max Dax Herbie Hancock, als es eben um die Nähe von Kunst und Kochen geht…

Weiteres zum Buch dann hier auf der Suhrkamp-Seite.

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