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#5Jkl1ki

Ein paar Worte zu mir, 10 Jahre kleinski.de und der Stimmung im Lande

No pasaran!

Es hätte schön sein können und wenn man sich die Gast-Postings anlässlich des 5. Geburtstages dieses, mir eigenen Internetauftrittes, vor ‘s Auge führt, hätte er auch schön sein dürfen, der 10. Geburtstag von kleinski.de.

Mir ist nur nicht danach.

Wer mich persönlich und gut kennt, weiß, dass ich im letzten Jahr einiges mit mir selber auszumachen hatte und habe – nichts, was Euch beunruhigen sollte, aber auch nichts, was ich hier en détail berichten möchte. Nur, dass es auch für mich ein Leben neben dem Netz gibt, dort draußen in der Realität.
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Kindercola Schluckbeschwerden

[ Genau drei Wochen ist es nun her und ich wollte diesen Artikel schon längst fertig gestellt haben. Aber, na ja, der Karneval und die obligatorische Erkältung kamen dazwischen... ]

Wie dope seid Ihr denn?

Angefangen bei Marc Hype, der mir einen Monat vor meinem kleinen Geburtstag hier einen Mix schenkte, den ich als Teaser genommen habe, um dann am 21.02. ein wahres Feuerwerk an Gastartikeln präsentieren zu dürfen.

Aber der Reihe nach:

Defcon überraschte mich mit einem Videofeature über seine Freundin und ich empfehle jedem, sich den Clip zu geben – Madeline hat ‘nen abgefahrenen Style, ich sach mal “St. Ursula”!

Hauke Trustorff hat mir ein Haiku vermachtMatthias Gutjahr erzählte, wie wir uns kennengelernt haben und brachte Konfetti und ein wenig Midlife Crisis mit.

Blogbuzzters Buzz-T sendete mir aus dem Urlaub Katzengrüße. Während Gabriel sich mit einem wahnsinnigen Aufwand um die wahre Liebe im Salsa kümmerte, hat Phoney mir ein paar sehr nette Zeilen und einen Tune seines Elektroprojekts hope estate geschenkt, inkl. Download!

Und musikalisch ging es weiter: DJ eff hat in einem ebenfalls mühevoll recherchierten Posting den musikalischen Output Belgiens beleuchtet und Mash it ups Daferwa einige sehr geile Tropical Tunes kompiliert und zum Download bereit gestellt.

Tommilicious bedachte mich mit einer sehr netten ikonisierten Analyse von kleinski.de, MC Winkel schenkte mir eine äußerst feine Ghettoblaster-Doku und mein Bruder im Geiste [an der Stelle ein Danke an Tricky Tess], djmq, hat mir mit Gorilla Hug einen feinen Mix angefertigtSlow moving house, edgy beats, weird jazz and nice things.

Markus von soulsender.de erinnerte mich mit einem alten Foto an die gemeinsame Gründerzeit dieses Webradios, dem ich ja vor ziemlich genau einem Jahr untreu geworden bin und Martin hatte ebenfalls ein Foto parat: SmurfDay!

Mit Jenseits von Edeka hat Florian mir ein sehr schönes Gedicht performed und Hawe hat sich die Mühe gemacht, meinen Blog kinderpsychologisch zu analysieren, ganz groß, das!

Sehr schöne Konzertbilder von Charles Bradleys Gig im Bogen 2 hat Fabian Stürtz beigesteuert und Felix Steinbild ließ derweil die Puppen tanzen, in einem sehr geilen Swingvideo.

Warum Daniel und Sven keinen Blog haben und letzterer nicht bei Facebook vertreten ist, war für mich sehr interessant zu lesen – Axiome gelten anscheinend nicht immer für jeden ;)

Marc von testspiel.de brachte mir die Space Invadas näher und näher und Peter, Blogrebellen-Capitano, machte mich verlegen mit seinem Artikel, während souleil mir einen Clip aus meiner Jugend, oder den Anfängen meiner Sturm- und Drangphase, überreichte.

 

Und wieso nun Kindercola und Schluckbeschwerden?

Nun, zum 5. darf man schon Kindercola ausschenken, das war zumindest bei meinem Geburtstag so. Und, ne, was musste ich manchmal schlucken, ob der ganzen Liebe, die meinem Baby hier entgegen gebracht wurde. Dope, dope, dope.

Vielen Dank an alle meine Gäste!

beinahe fünf vor zwölf

Wow…da war ja heute schon ganz schön was los hier. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Unter-Uns-Star downstairs gerade reichlich freut über all das. Und das zurecht. Eine feine Sache, wenn man so schön seinen Geburtstag feiern kann.

Von mir gibt’s hier ein feierliches “Happy Birthday”, lieber kleinski-Blog, der mich oft genug schon überrascht hat und mit feinen Spitzen, treffenden Bemerkungen, schöne Findereien und viel Meinung immer ein Quell für die Auseinandersetzung mit der Welt da draussen war und hoffentlich auch noch tausend Jahre weiter sein wird. Ich bin gottfroh, dass man Dich vom iPhone aus nicht lesen darf. Ich war allerdings in der Tat froh, dass ich mich hier noch einloggen konnte.

Es noch nicht ein Jahr her, da gelang dem Blog-Papa und mir ein ausgezeichneter Treffer in urbaner Fotografierlust und weil es großartig den sommerlichen Frohsinn zeigt, will ich es hier einfügen. Ein Geburtstag ist ein Grund ein gutes Lachen loszulassen, nicht?!

Eine Freude, mitten in Ehrenfeld und ebenso mitten im Netz diesen kleinski zu haben. Bleib Unkonventionalist und Streiter im Dschungel der Netzwelt.

Auf dass immer ein guter Song um Deine Ohren weht und der Geist sauber und bunt bleibt.

Boooom!

Fünf Jahre Alter, digges Ding!

Es war Ende 2006 / Anfang 2007, als ich ernsthaft begann regelmäßig Blogs zu lesen und mir einen Feedreader einrichtete. Und zu den ersten Blogs, die damals im Reader landeten war unter anderem dieses feine Blog Namens Kleinski. Wenn ich mich recht entsinne bin ich damals über den Numblog von Matthias auf diese abonnierenswürdige Ansammlung musikalischer und politischer Themen gestoßen – und bis heute hängen geblieben. Auch wenn es zwischendurch immer einmal wieder sehr ruhig hier wurde.
Im November und Dezember des letzten Jahres herrschte hier sogar Funkstille, bis ich Marcus am 8. Januar zu einem Beitrag zu #4JBR überreden konnte. Und seit diesem Tag scheint er auch wieder gefallen daran gefunden zu haben. Das freut mich sehr ;)

Marcus ist für mich übrigens auch einer von denen, die ich schon einmal persönlich treffen durfte und zwar noch lange bevor die Idee der #Tassebier geboren wurde. Ich hoffe das können wir sehr bald mal wiederholen!

Zu den Geschenken:
Da ich mal wieder keine Zeit hatte irgend etwas exklusives eigenes zu machen, abgesehen von diesen Worten, habe ich einmal in meiner Mixtape-Sammlung nachgeschaut, was denn gut passen könnte. Da ich als mit Kleinski als erstes Funk assoziiere, ich selbst schon lange keine German Breaks mehr gehört habe und der Sound meiner Meinung nach irgendwie zu ersehnten Frühling passt, habe ich mich für diese Aufnahmen entschieden:

Los geht es mit dem reinsten Funkvergnügen von den Berlinern Marc Hype (dürfte Marcus ja bekannt sein!) und Katmando im Snippet Mix:
[audio:http://djhype.de/FV2Snippet.mp3,http://www.djhype.de/FUNKVERGNUEGENSNIPPET.mp3]

Auch die Potato Breaks von Kartoffelfunk sind bestückt mit feinsten German Breaks, Krautrock und cheesy Soul-Pop:
Potato Breaks Vol 01 by 467 km

Herzlichen Glückwunsch zu #5Jkl1ki wünscht der Rebellenchef aus Kreuzberg.
(gif via)

Space Invadas

Mit meiner heutigen Funk & Soul Neuentdeckung möchte ich kleinski.de ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren. Mitgebracht habe ich die Space Invadas, die sehr funky sind, teilweise sogar ein wenig wie Curtis Mayfield 2.0 klingen, und die vielleicht noch nicht jeder kennt. Space Invadas bestehen aus dem australische Produzenten Katalyst und dem britschen Soul Sänger Steve Spacek. Auf dem britischen Label  BBE ist heute ihr Album “Soul:Fi” erschienen, das ihr auf der Space Invadas Homepage in voller Länge hören könnt.

Die Tracks “Done It Again”, “Orginale” und “Imaginist” könnt ihr hier, direkt auf kleinski.de hören. Machen. Klingt  fett. Alles Gute und bei Gelegenheit mal wieder auf ein Pils in Köln.

Fuck Yeah Kleinski.de!

Verdammt, jetzt feiert dieser Kleinski mit seinem Web-Auftritt schon den fünften Geburtstag – und ich, der vom Schreiben lebt, habe immer noch keinen Blog.

Wobei damit schon der Hauptgrund genannt wäre, warum ich selbst keinen Blog habe: Ich lebe vom Schreiben – also will ich verdammt noch mal auch dafür bezahlt werden!

Bisher habe ich keinen Mäzen gefunden, der es mir finanzieren würde, wenn ich darüber referierte, wo Vangelis bei Marvin Gaye geklaut hat. Warum ich John Steinbeck mag. Wer in Köln den besten French Toast anbietet. Oder ob es überhaupt noch Mäzene gibt.

Ich bin aber auch kein Riesenfan von Blogs. Allzu oft ist das ja doch nur Eigenweihrauch oder kenn-ich-schon oder einfach nicht lustig. Auch heftig schlimm: Weiße Schrift auf schwarzem Grund – davon kriege ich beim Lesen rasch die sprichwörtliche Plaque.

Ich mag Fotoblogs, schräge Tumblr-Seiten (etwa http://fuckyeahcageopus.tumblr.com – ich bin der festen Überzeugung, erst in solch herrlich bizarrem Unsinn findet das Internet wirklich zu sich selbst) und ja, auch ich mag Musik, und ja, auch da gibt es geile Blogs.

Schön, dass sich hier auf dem zu bejubelnden Jubiläums-Blog da eine gesunde Mischung findet, jenseits vom Spezialistentum. Aber so ist ja auch der Mann dahinter, El Kleinsk: Neugierig, weltenoffen, schalkhaft, nachdenklich – ein wahrer „Renaissance Man“!

Vielleicht schaffe ich es ja bis zu „Eine Dekade kleinski.de“, einen Blog einzurichten, oder wenigstens mal überhaupt eine Webseite. Ich würde dann verlinken, was sich verlinken lässt. Falls es bis dahin noch das Internet gibt, so wie wir es kennen. Man weiß ja nie.

Also: Happy Anniversary, Kleinski, Du Freibeuter der Web-Meere! Mögest Du noch lange Dein „Arrrr!“ durch die feuchten Spelunken unseres kölschen Heimat-Busens rollen lassen!

Gedanken aus dem Analogen

Was den digitalen Standard meines Lebens anbetrifft, gibt es keine großen Unterschiede zu einem 80-jährigen Ich bin nicht bei facebook.

Ich besitze keine Digitalkamera.

Ich höre Schallplatten statt Mp3s.

Und: Ich brauche meinen Lesestoff in Papierform.

So kam ich auch nie auf die Idee, ein blog zu betreiben. Ich gebe zu, dass mir das internet ein Stück weit unheimlich ist. Die Idee, überall Spuren zu hinterlassen, die Gottweißwer nachverfolgen kann, gefällt mir nicht. Es wird also niemanden verwundern, dass ich mir über den Nutzen von kleinskis bloggertätigkeit erst einmal klar werden musste.

In der Wahrnehmung des internets und seiner Einbindung in den Alltag sind wir grundverschieden. Wo ich mit Skepsis an einen digitalen Leviathan denke, sieht er das Netz als weiten, hierarchielosen Gestaltungsraum, dessen Freiheit es zu bewahren gilt. Das ist sein großes Thema.
Mich musste diese Denkweise natürlich anfangs befremden. Meinungen vertrete ich eher im kleinen Kreis und in direkter Diskussion, als im virtuellen Plenum. Bei Restaurantbesuchen bleiben meine Teller in der Regel unfotografiert, ebenso die Gesichter meiner Mitmenschen auf Parties. Musik poste ich nicht, sondern lege sie zu Hause auf. Ich bin also mehr der anachronistische Typ und konnte partout nicht nachvollziehen, was jemanden dazu bringt, seine Eindrücke mit einer unübersehbaren, anonymen Welt zu teilen. Möglichst wenig im internet aufzufallen war und ist mein Credo.
Anlässlich des nun gefeierten Jubiläums begann ich, darüber nachzudenken, woher die Motivation zur Veröffentlichung des Privaten stammen könnte und ich glaube zu verstehen, worum es kleinski mit seinem blog geht.
Mir fiel auf: Als ich einige Monate im Ausland verbrachte, ging ich besonders oft auf die Seite. Meine Möglichkeiten, persönlichen Kontakt zu halten, waren eingeschränkt und das sonst übliche, spontane Mittag- oder Abendessen mit kleinski musste ausfallen. Der Besuch der Seite war da eine schöne Möglichkeit, Vertrautem in der Fremde zu begegnen.
So sehe ich das blog nun nicht als Akt der Selbstdarstellung, sondern als eine Möglichkeit, Meinungen, Erlebnisse und Genüsse zu teilen, um sie für sich selbst zu verstärken und  Impulse für andere zu setzen. Ein umgekehrtes Tagebuch also, das nicht nach Innen beobachtet, sondern nach Außen dokumentiert und so nicht der Abgrenzung, sondern der Gemeinsamkeit dient.

Mit diesem Gedanken kann ich etwas anfangen. Vielleicht kommt irgendwann sogar das facebook-Profil.

Puppen tanzen

Fünf Jahre kleinski.de. Dafür lässt das Soulkombinat schon mal die Puppen tanzen!


Track: Kormac – Wash my Hands

Besser gesagt: Fred Astaire und ein paar Hühner aus den 30er Jahren zu hippem Electro-Swing, der – neben richtigem Swing – auch am 28.05.2011 im Club Bahnhof Ehrenfeld, wenn wir dort zum Jubiläum von Soul City Cologne zu Gast sind, im Foyer laufen wird!

Dann kann man sich auch endlich mal persönlich kennen lernen. Wird auch Zeit.

Konzertbilder – Super Soul Revue – Charles Bradley & Menahan Street Band

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Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass Lee Fields & The Expressions, sowie die Menahan Street Band feat. Charles Bradley auf der Daptone Super Soul Revue im Bogen 2 gespielt haben.

Auch ein Geburtstag. Und da Charles Bradley aktuell sein Debüt No time for dreaming veröffentlich hat, hier nun ein paar visuelle Eindrücke der Soul Show.

Und der dezente Hinweis auf das Interview in der SZ.

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Psychoanalyse und Blog

Sagen wir mal so: Als Sprecher (der Bürgerinitiative Helios) kann man doch von einer echten Herausforderung sprechen, etwas zum Geburtstag eines Blogs zu schreiben. Besonders, da mir das Bloggen bisher gänzlich fremd ist.

Bemühe ich mich also um eine pädagogische Analyse des bisherigen Entwicklungsverlaufs von kleinski.de:

Entwicklungspsychologisch gesehen befindet sich das Kind, in diesem Fall idealer Weise ein Junge, im Alter von 5 Jahren in der „phallischen Phase“.

Trotz der Herausbildung einer angemessenen Portion Urvertrauens in die Verlässlichkeit der umgebenen Umwelt – hier auch die medientechnische –  behält sich das Kind in der „oralen Phase“ sinnvoller Weise auch vor, ein stabilisierendes Misstrauen zu entwickeln und dies auch öffentlich kund zu tun. Generell ist das Verhalten in diesem ersten Lebensjahr noch von einer eher egozentrischen Sichtweise gekennzeichnet. Bezüglich der Sprachentwicklung werden vom Kind in dieser Phase allerlei Laute gebildet, es beginnt zu lachen, dreht sich nach Geräuschen um und reagiert auf Musik.

Zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr durchläuft das Kind die „anale Phase“, die ja allein dem Namen nach auch von unschönen Produkten begleitet ist. Lustgefühle und Befriedigung entstehen beim Kind in dieser Phase durch das Ausscheiden, später auch durch das Zurückhalten oder Spielen mit den eigenen Exkrementen. Es kommt zu einem spannungsvollen Zustand zwischen Hingabe und Zurückhalten. Das Kind empfindet Stolz und Verantwortlichkeit bezüglich seines Produktes. Es übt in dieser Lebensphase zunehmend Kontrollmechanismen ein und vollzieht die ersten Anpassungen an die Erfordernisse der Umwelt. Bei einem positiven Verlauf bilden sich Selbstständigkeit, Eigenwille und Durchsetzungsvermögen. Störungen in dieser Phase, insbesondere durch zwanghafte Sauberkeitserziehung, können zu “manischen” oder zwanghaften Persönlichkeitstypen führen.

In der „phallischen Phase“ werden nunmehr die Genitalien zu erogenen Zonen. Das will und kann ich nicht am Blog belegen. Die Beziehung zu den Eltern ist durch den Ödipuskomplex bestimmt.

Insgesamt gesehen also ein durchaus positiver Verlauf der bisherigen Entwicklung. Lieber Marcus, ich wünsche Dir zum Geburtstag und auch für die weitere Entwicklung von kleinski.de alles Gute und weiter viel Erfolg.

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